|
|
|
|
Kleines ABC
Mit * gekennzeichnete Reifen sind
für BMW entwickelt worden (BMW Originalersatzteil)
Dieser Reifen kann auch auf allen anderen Fahrzeugen gefahren werden.
-
A
Mit A gekennzeichnete Reifen sind für Audi entwickelt worden.
Dieser Reifen kann auch auf allen anderen Fahrzeugen gefahren werden.
-
Abrieb
Beim Fahren, Bremsen und Anfahren mit dem Auto wird die Oberfläche der Reifen
abgerieben.
-
Abrollumfang
Die von einem beliebigen Punkt der Lauffläche zurückgelegte Strecke bei einer
Radumdrehung. Der Abrollumfang ist abhängig vom Reifendurchmesser, er hat
Einfluss auf die Getriebeübersetzung sowie den Tachoantrieb.
-
ABS Antiblockiersystem
ABS ist ein Bremssystem, das die Räder bei vollem Bremsdruck immer im günstigen
Schlupfbereich der maximalen Haftreibung gehalten werden. Viele Tausend
Steuerimpulse regeln den Bremsdruck und sorgen dafür, dass die Räder nicht
blockieren.
-
All Season
s. Ganzjahresreifen
-
All Weather
s. Ganzjahresreifen
-
Alterung
Verschiedene Faktoren können den Reifenalterungsprozess beeinflussen:
Feuchtigkeit, UV-Strahlung, Wärme und Kälte etc. Um einen Leistungsabfall zu
verhindern, werden der Gummimischung Substanzen zugegeben, die den
Alterungsprozess stark verlangsamen. Nach maximal zehn Jahren sollten Sie aber
Ihre alten Reifen durch neue ersetzen.
-
Anforderungen
Jeder Reifen hat die Tragfähigkeit des Fahrzeuggewichtes sicherzustellen sowie
möglichst hohe Antriebskräfte, Bremskräfte und Seitenkräfte zu übertragen - auf
trockener Fahrbahn, Nässe, auf Schnee und Eis. Weitere Anforderungen:
Hochgeschwindigkeitsfestigkeit
Robustheit
Abriebfestigkeit
niedriger Rollwiderstand
geringe Geräuschentwicklung
Federungseigenschaften
stabiles Fahrverhalten
Alterungsbeständigkeit
-
AOE
Reifen mit Notlauf-Eigenschaften für Audi-Modelle
siehe Runflat
-
Aquaplaning
Aufschwimmeffekt, wenn die Menge des auf der Straße stehenden Wassers nicht mehr
von den Längsrillen des Reifens aufgenommen werden kann.
-
ASR Antriebsschlupf-Regelung
Die Antriebsschlupf-Regelung (ASR) verhindert, dass die Räder auf glatten oder
unebenen Untergründen durchdrehen.
-
Aufstandsfläche
Der Bereich, mit dem der Reifen den Untergrund berührt.
-
Auslauf
Auslauf Reifen, d. h. dieser Reifen wird von der Industrie in Zukunft nicht mehr
produziert. Es könnten also auch ältere DOT (Herstellungsdatum) sein.
-
Auswuchten
Anbringen von Gewichten an der Felge, um den Rundlauf des Rades zu
gewährleisten.
-
Bar
Bar ist eine Maßeinheit für den Luftdruck.
-
Beschädigungen durch Fremdkörper
Beim Überfahren von Nägeln, anderen Metall-Gegenständen oder Glassplitter kann
der Reifen beschädigt werden. Das Eindringen eines Fremdkörpers in den Reifen
führt zu einem schleichenden Luftverlust. Nicht unterschätzt werden darf
eindringende Feuchtigkeit. Diese kann dann bis zum Gürtel vordringen und diesen
zum Rosten bringen. Durch Rosten kann sich das Gummi von dem Gürtel lösen und
der Reifen wird zu einer tickenden Zeitbombe.
-
Beschädigungen durch Hochdruckreiniger
Hochdruckreiniger können bei falscher Handhabung einen Reifen irreparabel zu
beschädigen.
Daher sollte man den Reinigungsstrahl nicht direkt im stumpfen Winkel und vor
allem nicht zu nahe (Mindestabstand 20cm) an den Reifen halten. Nach der Wäsche
sollte der Reifen einer genauen Sichtkontrolle unterzogen werden.
-
Beschädigungen durch Öl und Kraftstoff
Öl, Kraftstoff, Fette oder Chemikalien können die Eigenschaften von Reifen
nachteilig verändern. Sie können brüchig, wasserdurchlässig, oder weich werden.
-
Bordsteinparken
Das Überfahren von Bordsteinkanten kann zu Quetschungen der Karkassfäden und
damit zu einem Reifendefekt führen.
-
Breitreifen
Es gibt keine einheitliche Definition für Breitreifen, meistens sind damit
Reifen mit einer Flankenhöhe von 55 und kleiner gemeint (z. B. 205/55 R 16).
Vorteile:
deutliche Zunahme an Fahrstabilität aufgrund größerer Aufstandsfläche
bessere Handlingeigenschaften
Einbau größerer und wirksamerer Bremsanlagen möglich.
bessere Hochgeschwindigkeitstauglichkeit
-
BSS
Black Sidewall Size (Schwarze Seitenwand)
-
BSW
Black Sidewall (Schwarze Seitenwand)
-
C-Decke (Leicht Lkw)
Reifen für Transporter, LLKW und Van´s
Speziell verstärkte Karkasse
-
C-Reifen
C steht für Commercial und bezeichnet Reifen mit höherer Tragfähigkeit und
verstärktem Unterbau.
-
CD
Diese Reifen werden in China produziert.
-
Cord
Mit Cord gekennzeichnete Reifen sind für Daimler-Chrysler entwickelt worden.
-
CP
CP Kennung diese Reifen kommen aus Japan.
-
DA-Decken (Blem)
Sind Reifen welche leichte "Schönheitsfehler" aufweisen. Allerdings kein
technisches Bedenken und 100% Garantie vom Hersteller!
-
Demo/Demontage
Demontage Reifen/Felgen von Vorführwagen/Neufahrzeuge jedoch max 50km gefahren.
Reifen/Felgen von demontierten Kompletträdern zur Winter/Sommer Saison.
-
Diagonal-Gürtelreifen (Bias-Belted)
Der Diagonal-Gürtelreifen stellt die Vorstufe zum Radialreifen dar, da die
Karkasse zwar noch diagonal ist, aber ein Gürtel, meist aus Kevlar, vorhanden
ist. Verwendetes Material: meist Nylon- oder Rayonkarkasse mit Kevlargürtel. Der
Gürtelreifen ist rein äußerlich an dem B (= bias-belted) in der
Reifengrößenbezeichnung zu erkennen (150/70 B17 M/C 69H TL).
-
Diagonalreifen
Bezeichnet einen Reifen, bei dem die Cordfäden schräg zur Laufrichtung
angeordnet sind.
-
DOT
Das namensgebende amerikanische "Department of Transportation" verlangt eine
Reihe von Angaben zum Aufbau des Reifens, die in Form von Zahlencodes auf der
Seitenwand zu finden sind. Meistens ist damit jedoch das Herstellungsdatum des
Reifens gemeint, welches neben dem DOT zu finden ist.
Um das Alter eines Reifens bestimmen zu können, ist das Herstellungsdatum im
Reifen in einer Umrandung eingeprägt (siehe Bild).
In den Jahrzehnten änderte sich die Art der Darstellung des Herstellungsdatums.
Reifen, die vor 1980 hergestellt wurden, wurden mit einer römischen Zahl die das
Quartal angab und der Jahreszahl gekennzeichnet.
Zwischen 1980 – 1989 wurde auf die Reifen ein dreistelliger Code für die
Kennzeichnung angebracht. Die ersten beiden Zahlen bezeichnen die
Herstellungskalenderwoche und die dritte Zahl das Jahr.
Von 1990 bis 1999 war die Codierung genau wie in den Jahren 1980 – 1989. Die
Unterscheidung wurde durch ein gefülltes Dreieck bei der Datumskennzeichnung
ermöglicht.
Seit 2000 ist die Herstellungsdatumskennzeichnung vierstellig. Die beiden ersten
Ziffern definieren wieder die Kalenderwoche der Herstellung, die letzten beiden
Ziffern das Herstellungsjahr. Die Kennzeichnung, wie hier im Bild dargestellt,
bedeutet: Der Reifen wurde in der 29. Kalenderwoche 2002 hergestellt.
siehe auch "Wie alt darf ein Reifen sein"
-
DSST
Dunlop Self Supporting Technology /Notlauf Eigenschaften
siehe Runflat.
-
Dunlop E Ausführung
Dunlop-Profile sind auf spezielle Rollwiderstandsanforderungen von
Automobil-Erstausrüstern ausgelegt. EnergiesparReifen.
-
E - Kennzeichen bei Reifen
Mit dem „ECE“- Prüfzeichen bestätigt der Hersteller, dass er bei der Produktion
des Reifens die europäische Regelung ECE R30 eingehalten hat. Dargestellt wird
dies durch das aufgeprägte „e“ oder „E“. Die anhängende Ziffer weist auf das
Land hin, in welchem der Reifen nach dieser Norm geprüft wurde.
-
E.T.R.T.O.
ETRTO steht als Abkürzung für European Tyre and Rim Technical Organisation.
Diese Behörde - mit Sitz in Brüssel - legt für die Mitgliedstaaten der
Europäischen Union die Standards und Normen der Reifen- und Felgentechnologie
fest.
-
EA-Nummer
Europäische Artikel-Nummer
-
ECE-Kennzeichnung
§ 36 StVZO schreibt unter Punkt 4 (Reifenbezeichnung) folgende
Reifenkennzeichnungen vor: Reifen an Fahrzeugen mit einer Höchstgeschwindigkeit
von mehr als 40 km/h müssen mit folgender Kennzeichnung versehen sein:
Reifengröße, Reifenbauart, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitskategorie und
Herstellungsdatum (bzw. Reifenerneuerungsdatum). Außerdem ist seit dem
01.10.1998 die E-Kennzeichnung vorgeschrieben.
-
Elektronisches Stabilitätsprogramm ESP
Das Elektronische Stabilitätsprogramm soll durch gezielten Einsatz einzelner
Radbremsen Ausbrechen des Fahrzeugs verhindern.
Ein ESP funktioniert nur in Verbindung mit ABS. Wenn das Fahrzeug in der Kurve
vorne ausbricht (Untersteuern), kann ein gezieltes Abbremsen des hinteren
kurveninneren Rades ein Gegensteuern einleiten. Den gleichen Effekt hat das
Abbremsen des vorderen kurvenäußeren Rades beim Übersteuern. Zusätzlich wird die
Geschwindigkeit herabgesetzt. Wichtig ESP kann die physikalischen Grenzen nicht
überlisten. Wer mit hoher Geschwindigkeit plötzlich in eine zu enge Kurve geht,
wird weiterhin hinausfliegen.
-
EMT
Goodyear Notlauf-Reifen.
siehe Runflat.
-
ENVIRON
Reifen mit Kennung für den Skandinavischen Markt. Vergleichbar mit der ECO-/
Umweltschutz- Kennung in Deutschland.
-
F
Mit F gekennzeichnete Reifen sind für Ford entwickelt worden.
-
Fahrphysik
Es wirken verschiedene Kräfte auf das Fahrzeug, die durch den Reifen aufgefangen
werden müssen. Dazu zählen
Motorkraft
Fliehkraft
Bremskraft
Reibungskraft
Längskräfte (Anfahren, Beschleunigen und Bremsen)
Quer- und Seitenkräfte (Fahren in Kurven)
-
Flankenhöhe
Die Flankenhöhe steht im Verhältnis zur Reifenbreite. Das bedeutet, dass bei
einer Reifengröße von 155/70 R 13 T der Wert 70 (70 % der Reifenbreite) die Höhe
des Reifens angibt. Man redet von einem Reifen der Serie 70. Es gibt zurzeit
Serien von 80 bis 25. Ab einem Wert kleiner als 55 spricht man von Breitreifen.
-
Formular zur Reifenfreigabe
Benötigen Sie eine spezielle Reifenfreigabe für Ihr Fahrzeug? Auch dann helfen
wir Ihnen weiter.
Reifenhersteller:
Barum:
http://www.conti-online.com/generator/www/de/de/barum/automobil/themen/reifen_freigabe/reifenfreigabe_de.html
BF-Goodrich:
http://www.bfgoodrichreifen.de/bfgde/front/affich.jsp?codeRubrique=20050824170306&lang=DE
Dunlop:
http://www.dunlop.de/de/data/company/110luftdruck.html
Goodyear: Standartformular an E-mail: contact@tireinfocenter.de
Hankook:
http://www.hankooktire-eu.com/de/support/reifenfreigabe.asp
Kumho:
http://www.kumhotire.de/metanavigation/kontakt/technische-freigaben.html
Marangoni:
http://www.marangoni.com/content.asp?L=2&IdMen=840
Michelin:
http://www.michelin.de/de/front/affich.jsp?codeRubrique=1095
TOYO
http://www.toyo.de/Freigabenformular.aspx
Yokohama: Standardformular an E-mail: info@yokohama.de
Conti Motorrad:
http://www.conti-online.com/generator/www/de/de/continental/motorrad/themen/freigaben/reifenfreigabeuebersicht_de.html
Dunlop Motorrad:
http://mcreifenausruestung.dunlop.de/
Metzeler Motorrad:
http://www.metzelermoto.de/tyres/fitment_chart/fitment.action
Pirelli Motorad:
http://www.pirelli.de/web/fitment/homeMotoFull.do
Standard-Formular für andere Hersteller: Standard-Formular (PDF) Keine
Freigabemöglichkeit für Low-Budget-Reifen!!!
-
FP
FP = Flat Protected (Schutzleiste am Reifen)
-
FR
Felgen Rippe (Conti) .
Reifen verfügt über einen Felgenschutz (Gummilippe zum Schutz der Alufelge )
-
Freigängigkeit
Die Reifen und Felgen dürfen weder der Karosserie zu nahe kommen noch
Fahrwerkskomponenten wie Bremse und Spurstange streifen.
-
FSL
Felgen Schutz Leiste.
Reifen verfügt über einen Felgenschutz (Gummilippe zum Schutz der Alufelge )
-
Fülldruck bei Breitreifen
Grundsätzlich gilt, dass ein Breitreifen mit dem gleichen Luftvolumen wie das
Serienmodell auch den gleichen Luftdruck benötigt. Aus Gründen der
Betriebssicherheit verlangen Breitreifen unter Umständen jedoch andere
Fülldruckwerte als Serienreifen. Das ist abhängig von der Gewichtsbelastung des
Reifens, der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs und dem Load-Index LI.
Anhaltspunkt für die Fülldruckwerte sind in jedem Fall die Angaben des
Reifenherstellers und der Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs.
-
G
Mit G gekennzeichnete Reifen sind für Opel entwickelt worden.
-
G1
G1 bei Michelin Reifen = Achsweise montieren.
-
Ganzjahresreifen
Eigenständige Reifenkonstruktion mit ausgewogenen Eigenschaften für sommerliche
wie auch für winterliche Bedingungen. Ganzjahresreifen sind Sommer- bzw.
Winterreifen bei entsprechender Witterung in der Regel unterlegen.
-
Geländereifen / Off-Road-Reifen
Reifen mit besonderen Eigenschaften wie beispielsweise der Kerbzähigkeit für den
Einsatz abseits befestigter Straßen und im Gelände.
-
Geschwindigkeits-Index
Index km/h
A8 40
B 50
C 60
D 65
E 70
F 80
G 90
J 100
K 110
L 120
M 130
N 140
P 150
Q 160
R 170
S 180
T 190
U 200
H 210
V 240
VR >210
W 270
ZR >240
Y 300
-
Geschwindigkeitssymbol
Das Geschwindigkeitssymbol gibt die maximale Geschwindigkeit an, bei der ein
Reifen unter den vom Hersteller spezifizierten Betriebsbedingungen eine dem
Tragfähigkeitsindex entsprechende Last aufnehmen kann (Ausnahmen: nach Angaben
des Herstellers)
-
Gürtelablösung
Bei einem Reifen mit zu niedrigem Luftdruck entstehen durch die verstärkte
Walkarbeit Temperaturen von bis zu 120 °C. Es kommt zu partieller
Materialüberhitzung, wodurch sich Teile der Lauffläche ablösen können.
-
Herstellungsländer
Es werden nicht alle Reifen für den Deutschen Markt auch in Deutschland
gefertigt. Deshalb sind Reifen mit der Kennzeichnung RSA(Süd Afrika), Japan, Bra....
auch für den Deutschen Markt zugelassen.
-
Höhenschlag
Abweichung vom Rundlauf des Reifens in horizontaler oder vertikaler Richtung.
Nur in extremen Fällen von Höhenschlag - der bei heutigen Produkten so gut wie
nicht mehr vorkommt - ist Harmonisieren notwenig. Dabei wird mit einer
speziellen Maschine der Höhenschlag durch Abfräsen von Laufflächengummi
verringert oder ganz beseitigt.
-
J
Mit J gekennzeichnete Reifen sind für Jaguar entwickelt worden.
-
JP
JP Kennung diese Reifen kommen aus Japan.
-
K1, K2
K1 und K2 sind Bezeichnungen für modernisierte Profile (neues Design oder
Gummimischung) sollten nicht mit den alten schon bestehenden Profilen montiert
werden.
-
Karkasse
Dieser wesentliche Bestandteil des tragenden Reifenunterbaus verleiht dem Pneu
seine Festigkeit und sorgt für Zusammenhalt. Besteht heute zumeist aus "Rayon"
genannten Kunstfasern.
-
Karkassenbezeichnung bei SÄMM+MÄXX Reifen (FV-KK, 1B-KK, NV-KK).
FV-KK - Nur Markenkarkassen, nicht älter als 7 Jahre / maximal 1
Reparaturpflaster in der Lauffläche.
1B-KK - Marken- und Nichtmarkenkarkasse, nicht älter als 7 Jahre, max 2
Reparaturpflaster.
NV-KK - Marken- und Nichtmarkenkarkasse, nicht älter als 9 Jahre, max. 3
Reparaturstellen, max. 2 x runderneuert.
.
.
Markenkarkassen sind: Michelin, Conti, Bridgestone, Fulda, Pirelli ab DOT02,
Firestone, Goodyear, Semperit, Kumho, Hankook, Taurus
Nichtmarken-KK: z.B. Teamstar, Sava, Triangle, Aelous etc.
-
Kautschuksorten
Es gibt verschiedene Kautschuksorten. Neben Naturkautschuk setzt man heutzutage
vermehrt auf Kunst- oder Synthesekautschuk.
-
KB-Preis
KB-Preis = Kalkulationsbasispreis (Listenpreis des Herstellers).
KB-Preis minus XX % Einkaufsrabatt = Einkaufspreis.
-
Lamellen
Feine Einschnitte im Profilblock, die wie kleine Mikrogreifkanten wirken. Bei
Winterreifen erhöhen sie zum Beispiel die Traktion beim Anfahren und Bremsen.
-
Lastindex (LI)
Last Index / Load Index / Traglast
Tabelle anzeigen.
-
Lauffläche
Die Lauffläche hat direkten Kontakt mit der Fahrbahn und ist gemeinsam mit den
übrigen Reifenkomponenten für die Kraftübertragung zuständig. Sie muss
Beschleunigungs- und Bremskräfte in Längsrichtung und Querkräfte beim Lenken und
in Kurven realisieren. Die Qualität der Lauffläche wird sehr stark vom Unterbau
(Gürtel, Karkasse), der Wulst- und Seitenpartie, ganz entscheidend aber von der
Gestaltung des Profils auf dem Laufstreifen bestimmt.
-
Laufflächenmischung
Von ihr hängt im Wesentlichen das Leistungsniveau eines Reifens ab. Auch die
Laufleistung und das Geräuschverhalten werden von der Laufflächenmischung
mitbestimmt.
-
Laufleistung
Die Einsatzdauer eines Reifens hängt vom Fahrzeug, der Fahrweise und vielen
anderen Faktoren ab. Bei Fahrzeugen mit Frontantrieb kann die Laufleistung der
Hinterreifen dreimal so hoch sein wie die der Vorderreifen. Grundsätzlich gilt:
Die gesetzliche Restprofiltiefe liegt bei 1,6 Millimetern.
-
Laufrichtung
Reifen mit laufrichtungsgebundenem Profil werden in der durch einen Pfeil
gekennzeichneten Laufrichtung montiert. Sie bieten folgende Vorteile: Geringere
Geräuschentwicklung, bessere Traktion bei Nässe, höhere Aquaplaningsicherheit.
Gerade Hochleistungs-, Breit- und Winterreifen werden immer häufiger als
laufrichtungsgebundene Pneus konzipiert.
-
Leichtlaufreifen
Reifen, der dank neuer Mischungstechnologien im Rollwiderstand deutlich
optimiert wird. Das macht sich z.B. im geringeren Kraftstoffverbrauch bemerkbar.
-
LOW PAH
PAH Polycyclische aromatische Kohlenwassersoffe.
Die europäische Richtlinie sieht vor, dass bei der Reifenproduktion die
sog. Weichmacheröle kein PAH enthalten sollen. Die Richtlinie soll ab 2009
gültig werden.
-
LRO
LANDROVER
-
LT
Light Truck
-
Luftdruck
Der richtige Luftdruck hat für die Laufleistung und Lebensdauer des Reifens
sowie für die Fahrsicherheit entscheidende Bedeutung. Ist zu wenig Luft im
Reifen, kann es zu Überhitzungen bis hin zum Platzen des Reifen kommen. Zudem
erhöht sich der Rollwiderstand, was zu einer Steigerung des Benzinverbrauchs
führt.
-
M+S
Winterreifen sind mit dem Symbol „M&S“ bzw. „M+S“ (Matsch und Schnee)
gekennzeichnet. Winterreifen, mit einer niedrigeren Geschwindigkeitsklasse, als
der zulässigen Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges, dürfen, im Gegensatz zu den
Sommerreifen, montiert werden.
Ist dies der Fall, muss im Sichtfeld des Fahrers, ein Aufkleber mit der
höchstzulässigen Geschwindigkeit der Winterreifen angebracht werden.
Allwetterreifen haben auch eine M+S kennung.
-
M+S Schneeflockensymbol.
Das Schneeflockensymbol ergänzt das M&S−Symbol.
Diese Ergänzung wurde notwendig, weil das M&S−Symbol keiner Prüfung unterliegt
und daher in den letzten Jahren auf immer mehr Reifen zu finden ist, die nicht
wirklich wintertauglich sind.
Um Abhilfe zu schaffen, hat sich die gesamte Reifenindustrie auf einen neuen
industrieeinheitlichen Standard für wintertaugliche Reifen geeinigt und diese
mit dem Schneeflockensymbol bezeichnet.
Winterreifen müssen im standardisierten Schnee−Traktions−Test ein Minimum von
110% im Vergleich zum Referenzreifen erfüllen, um sich für das
Schneeflockensymbol zu qualifizieren.
-
M3
Mit M3 gekennzeichnete Reifen sind für den BMW M3 entwickelt worden.
-
Marken
Dieses Produkt wurde von einem namhaften Hersteller produziert, der besonders
auf Qualität achtet. Aus Gründen der Einfachheit wird der Markenname nicht
genannt, da je Artikel verschiedene Markenprodukte angeboten werden. Der Artikel
ist im oberen Preissegment angesiedelt.
-
MFS
Mit Felgen Schutz.
Reifen verfügt über einen Felgenschutz (Gummilippe zum Schutz der Alufelge )
-
Mindestprofiltiefe
Für PKW, LKW und Motorräder gelten europaweit 1,6 mm Mindestprofiltiefe. Dieses
Mindestmaß muss über die gesamte Reifenfläche eingehalten werden. Nähert sich
ein Reifen dieser gesetzlich vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe, erhöhen sich
der Bremsweg bei Nässe und die Aquaplaning-Gefahr. Bei einem Reifen mit
Mindestprofiltiefe von 1,6 mm verdoppelt sich bei Aquaplaning der Bremsweg
gegenüber dem eines neuwertigen Reifens.
Zum Messen der Profiltiefe siehe Tread-Wear-Indikator.
Achtung:
Aus Sicherheitsgründen sollten Sommerreifen spätestens bei 2 mm, Breitreifen bei
3 mm und Winterreifen bei 4 mm Profiltiefe ausgetauscht werden.
-
Mischbereifung
Unterschiedliche Fabrikate, Neu- und Gebrauchtreifen oder Sommer- und
Winterreifen kombiniert können zu uneinheitliche Reaktionen der Reifen sorgen,
im Extremfall sogar für ein unkontrollierbares Fahrverhalten.
Verboten ist die Montage unterschiedlicher Reifengrößen auf einer Achse.
Ausnahme im Pannenfall, wenn beispielsweise statt des Breitreifens nur ein
schmaleres Ersatzrad oder ein Notrad (Herstellerhinweise beachten) zur Verfügung
stehen.
-
ML
Mit Leiste.
Reifen verfügt über einen Felgenschutz (Gummilippe zum Schutz der Alufelge )
-
MO
Mit MO gekennzeichnete Reifen sind für Mercedes - Benz entwickelt worden.
-
MOE
MO Extended, Reifen mit Notlauf-Eigenschaften für Mercedes-Modelle
siehe Runflat
-
Montage
Montage von lediglich zwei neuen Reifen: Das Fahrzeug wird über die Hinterachse
stabilisiert. Wenn an der Hinterachse die Haftung abreißt, führt dies zu einem
gefährlichen Fahrverhalten. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich, wenn nur zwei
neue Reifen benötigt werden, diese auf die Hinterachse zu montieren.
-
Montage/-Demontageanleitung von Runflat Reifen
Montageanleitung als PDF.
Quelle: Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V.
-
N0, NO1, NO2 etc.
Mit NO gekennzeichnete Reifen sind für Porsche entwickelt worden.
-
Nachschneiden
Nur bei Nutzfahrzeugreifen vorgesehen. Bezeichnet das einmalige Vertiefen der
Profilrillen bis zum Profilgrund. Dies wird bei der Herstellung des Reifens
konstruktiv berücksichtigt.
-
NHS
NOT FOR HIGHWAY SERVICE - Dürfen nicht auf öffentlichen Straßen benutzt werden.
-
Niederquerschnittreifen
Der Reifenquerschnitt beschreibt das Verhältnis von Flankenhöhe zu
Laufflächenbreite. Der in den 20er Jahren übliche Ballonreifen mit einem
Höhe-Breite-Verhältnis von fast 1 : 1 ist längst dem Niederquerschnittsreifen
(bis zu 0,25 : 1) gewichen.
-
No LBL
ohne farbiger Label an der Seitenwand.
-
Notrad
Spezielle Räder, die genutzt werden können, um nach einer Reifenpanne kurze
Strecken zurückzulegen. Es gibt zwei Arten von Noträdern: die schmalen Typen,
meist kleiner als die Fahrbereifung, und die Falträder, die mit einem Kompressor
aufgeblasen werden.
Achtung:
Das Fahren mit dem Notrad ist nur bis zu einer eingeschränkten Geschwindigkeit
von meist 80 km/h erlaubt. Dieses Rad sollte nur kurzfristig benutzt werden, um
Schäden am Achsdifferenzial der Antriebsachse zu vermeiden. Wenn möglich, sollte
das Notrad auf eine nicht angetriebene Achse montiert werden.
-
Nutzfahrzeugreifen
Reifen, die speziell für LLKWs, LKWs und Busse entwickelt werden.
-
OE Reifen (Original Equipment)
OE-Qualität herrscht vor, wenn die Reifen nach der Vulkanisierung alle
herstellerbedingten Zielvorgaben einhalten. Diese Reifen müssen gegebenenfalls
nochmal nachgearbeitet werden um die vom Fahrzeughersteller festgelegten
Spezifikationen einzuhalten.
-
Off-Road-Reifen
Spezialreifen für den Einsatz im Gelände. Im Angebot sind Schlammwühler,
Sandspezialisten, Alleskönner für Gelände und Straße,Winterreifen, aber auch
Hochleistungsreifen für die Straße mit dem Speed-Index W (bis 270 km/h).
-
Ohne E Kennung
Dieser Reifen darf in der Europäischen Union nicht verbaut werden. Nur für
Rennzwecke oder Export.
-
OWL
Outline White Letters (Weiß umrandete Konturschrift)
-
P (Passenger)
Bezeichnung kommt aus USA. Einsatzart: Straße
-
Pannenmobilität
Das Ersatzrad ist bald Geschichte. Nach einer Statistik hat ein Autofahrer alle
150.000 Kilometer eine Reifenpanne. Was liegt da näher als auf das Ersatzrad zu
verzichten und gleichzeitig auch noch leichtere Autos zu bauen und damit den
Kraftstoffverbrauch zu senken.
Hier setzen seit vielen Jahren die Reifenhersteller an und entwickeln mit
Hochdruck neue Notlaufsysteme. Mit den neuen Pannenmobilitäts-Konzepten ist es
möglich, nach einem Druckverlust im Reifen dennoch weiterzufahren und so bis zur
nächsten Werkstatt zu gelangen. Mit welcher Geschwindigkeit und welche
Entfernung gefahren werden kann ist vom verwendeten System und Hersteller
abhängig.
-
Ply-Rating (PR)
Ply Rating ist eine veraltete Tragfähigkeitskennung für Reifen, die die
Baumwollcord-Lagen im Reifenunterbau angab (8 PR = acht Lagen). Heute hat diese
Angabe kaum noch Bedeutung.
-
Profil
Die aus Profil-Negativen (Rillen) und Profil-Positiven (Profilblöcken)
bestehende Lauffläche dient der Drainage von Wasser oder Schneematsch - auf
trockenem Untergrund würde ein profilloser Slick optimale Haftung bieten.
-
Prüfzeichen „E“
Mit dem „ECE“- Prüfzeichen bestätigt der Hersteller, dass er bei der Produktion
des Reifens die europäische Regelung ECE R30 eingehalten hat. Dargestellt wird
dies durch das aufgeprägte „e“ oder „E“. Die anhängende Ziffer weist auf das
Land hin, in welchem der Reifen nach dieser Norm geprüft wurde.
-
Querschnittsverhältnis
Relation zwischen der Höhe der Reifenflanke und der Breite des Pneus. Beispiel:
Ein Reifen der Dimension 175/70 R 13 besitzt eine Breite von 175 mm, die
Flankenhöhe beträgt 70 % der Breite, die letzten beiden Ziffern bezeichnen die
Zollgröße (international).
-
Radialreifen
Innerhalb der Karkasse liegen die gummierten Cordfäden in einer oder mehreren
Lagen radial, also im rechten Winkel zur Laufrichtung. Davor waren
Diagonalreifen üblich.
-
Radlast
Das Gewicht des Fahrzeugs, das auf dem Reifen lastet.
-
RBL / RB / BL
Raised Black Letter = Erhabene Schwarze Schrift.
-
Regroovable
Regroovable "nachschneidbar".
Ist auf einer Reifenflanke der Begriff "regroovable" einvulkanisiert, so
bedeutet dies, dass der Reifen nachgeschnitten werden kann. D.h. die
Profilrillen können bis zum Profilgrund vertieft werden. Auf Pkw-Reifen wird man
dieses Wort nicht entdecken können, denn der Gebrauch nachgeschnittener Pkw- und
Zweiradreifen ist gesetzlich untersagt.
Für Nutzfahrzeugreifen hingegen kann das professionelle Nachschneiden der
Profilrillen eine deutliche Verlängerung des Reifenlebens bedeuten. Die
Reifenhersteller haben dies bei der Konstruktion der Reifen berücksichtigt, und
das Nachschneiden der Profile durch den Fachmann ist nur nach ihren Anweisungen
zulässig.
-
Reifen-Luftdruck-Tabelle für PKW
Unter diesem Link können Sie sich die Luftdrucktabelle für Pkw-Reifen von Conti
herunterladen.
http://www.conti-online.com/generator/www/de/de/continental/automobil/allgemein/downloadbereich/download/luftdrucktabelle_uv.pdf
-
Reifenalter
siehe DOT
siehe auch "Wie alt darf ein Reifen sein"
-
Reifendruck
s. Fülldruck.
-
Reifenfreigabe
siehe Formular zur Reifenfreigabe.
-
Reifengröße
Die auf den Flanken angebrachten Bezeichnungen enthalten neben Angaben über
Herstellungsdatum und Reifentyp auch Größenbezeichnungen: 175/70 R 13 T bedeutet
eine Reifenbreite von 175 mm und ein Höhe-Breite-Verhältnis von 0,7 : 1. Das R
steht für Radialbauweise, 13 ist der Felgendurchmesser in Zoll und T der
Geschwindigkeitsindex.
-
Reifenkennzeichnung: „S“
Ab Oktober 2009 müssen Reifen neue Geräuschgrenzwerte einhalten.
In der Richtlinie ECE-R 117 hat die EU Grenzwerte für das Abrollgeräusch von
Reifen festgelegt. Reifen, die diese Grenzwerte erfüllen, tragen als
Kennzeichnung ein „S“ (für „Sound“) auf der Reifenflanke (im Anschluss an die
Genehmigungsnummer).Nach einer Meldung des Bundesverbandes Reifenhandel und
Vulkaniseurhandwerk wird die Bundesregierung die ECE-R 117 ohne Abstriche
umsetzen. Damit ist ab einem bestimmten Termin untersagt, Reifen ohne diese
Kennzeichnung zu verkaufen. Diese Termine lauten im einzelnen:
· für Pkw-Reifen (nach ECE-R 30) mit einer Querschnittsbereite bis 185
Millimeter: ab 1. Oktober 2009
· für Pkw-Reifen (nach ECE-R 30) mit einer Querschnittsbreite von 185 bis 215
Millimeter: ab 1. Oktober 2010
· für Pkw-Reifen (nach ECE-R 30) mit einer Querschnittsbreite über 215
Millimeter: ab 1. Oktober 2011
Der BRV weist darauf hin, dass diese Fristen Auswirkungen auf die
Bestandshaltung haben. Betriebe sollten ihre Bestände an Pkw-Reifen (zuerst mit
einer Querschnittsbereite unter 185 Millimeter) analysieren, da Reifen dieser
Kategorien ohne S-Kennzeichnung nur noch bis 30. September 2009 verkauft werden
können.
-
Reifenpannen
Bei qualitativ hochwertigen Gürtelreifen kündigt sich ein Defekt in der Regel
vorher an. Die Profilblöcke knallen in das Radhaus und das Fahrverhalten wirkt
schwammig.
Selbst bei einem schlagartigen Druckverlust ist eine hektische Reaktion immer
die schlechteste Lösung und auf keinen Fall sollte das Fahrzeug brutal
abgebremst werden. Das Fahrzeug sollte vielmehr durch ein gefühlvolles
Gegenlenken auf der Straße gehalten werden. Zum Anhalten das Fahrzeug auskuppeln
und eventuell sanft abbremsen. Ggf. bis zu einer geeigneten Stelle weiterrollen
lassen. Spätestens bei Stillstand die Warnblinkanlage einschalten und das
Warndreieck aufstellen.
-
Reifenschäden
Fast 100% aller Reifenschäden sind auf unsachgemäßen Umgang mit den Reifen
zurückzuführen.
Eine regelmäßige Sichtkontrolle kann frühzeitig Schäden aufzeigen.
Die Ursache der häufigsten Defekte:
Zu geringer Luftdruck
Falsches Lagern der Reifen
Beschädigung durch Hindernisse (z.B. Bordsteinkanten)
Beschädigung durch Fremdkörper
Beschädigung durch Hochdruckreiniger
Beschädigung durch Öl und Kraftstoff
Montagefehler
Überalterung
-
Reifentyp
S Sommer
W Winter
G Ganzjahres
O Offroad
L LLKW / LKW / C-Decke
M Motorrad / Quad / ATV
D Dragster
B Big / Landwirtschaft / EM
R Rille / Schubbkarre
-
Reinforced / RF / XL
Verstärkte PKW Reifen. z.B. Van oder Kleintransporter
-
Remix
Original Werksrunderneuerte Michelin Reifen.
-
Retread / Runderneuerung
Retread bedeutet "runderneuert". Als Runderneuerung bezeichnet man das
Aufbringen eines neuen Laufstreifens auf einen alten Reifen.
-
RFT
Bridgestone Notlauf-Reifen.
siehe Runflat.
-
RO1
Reifenmodelle für die AUDI QUATTRO Fahrzeuge.
-
ROF
Run On Flat / Notlauf-Reifen.
siehe Runflat
-
Rollwiderstand
Durch die Verformung (Walkarbeit) des Reifens entsteht Rollwiderstand.
Konstruktionsziel ist es, einen möglichst geringen Rollwiderstand und somit
einen geringeren Benzinverbrauch zu erreichen.
-
RPB (Rim Protection Bar) Felgenschutzsystem
Das spezielle Felgenschutzsystem von YOKOHAMA
Dieser feste Gummiwulst vor dem Felgenrand schützt die wertvollen Felgen
wirkungsvoll vor Gegenständen auf der Fahrbahn, beim Einparken und vor
unliebsamen Bordsteinkontakten.
Technik, die höchste Zuverlässigkeit bedeutet und immer mitfährt.
-
RSA
Republik Süd Afrika - Hergestellt in Süd Afrika
-
Runflat
Reifen mit Notlauf-Eigenschaft.
Jeder Hersteller benutzt seine eigene Kennung:
Bridgestone RFT ( Run Flat Tire )
Continental SSR ( Self Supporting Runflat Tire )
Dunlop DSST oder ROF ( Dunlop Self Supporting Technology oder Run On Flat )
Goodyear EMT ( Extended Mobility Tires )
Pirelli Eufori@
Michelin ZP ( Zero Pressure )
Sicherheitshinweis
Notlauf-Reifen dürfen ausschließlich nur auf dafür freigegebenen Fahrzeugen
eingesetzt werden. Diese müssen mit einem funktionierenden Luftdruck-warnsystem
ausgestattet sein.
Die maximale Distanz von 80 km und die maximale Höchstgeschwindigkeit von 80
km/h dürfen im Pannenfall nicht überschritten werden.
-
RWL / RW
raised white letter / erhabene weiße Schrift
-
RWLS
Raised White Letter Size (Weißer erhabener Schriftzug)
-
Sägezahnbildung
Eine ungleichmäßige Abnutzung der Schulter-Profilblöcke führt zu einer
Sägezahnbildung und einem Ansteigen des Geräuschpegels.
-
Schlupf
Bezeichnet die Relativbewegung zwischen Fahrzeuggeschwindigkeit und
Reifen-Umfangsgeschwindigkeit. 100 % Schlupf: Ein Rad dreht durch oder
blockiert.
-
Schneeflockensymbol
Neuer Standard der Industrie zur einfachen Identifizierung von Reifen mit
geprüften Wintereigenschaften. Mit der offiziellen Stempelung - die nur in
Kombination mit der M+S-Markierung erfolgt - wird eine klare Abgrenzung zu
M+S-markierten Sommer- bzw. Ganzjahresreifen erreicht.
-
Schneeketten
Bei extremen Schnee- und Streckenbedingungen, die auch mit Winterreifen nicht
mehr zu bewältigen sind, bieten Schneeketten die Möglichkeit, ans Ziel zu
gelangen. Zehn Schneeketten-Tipps:1. Bei etlichen Breitreifen-Größen ist aus
Platzgründen keine Kettenmontage möglich. 2. Vor dem Kauf darauf achten, dass
die Kettengröße mit der tatsächlichen Bereifung und der Felge kombinierbar ist.
3. Kettenmontage auf jeden Fall zu Hause üben. 4. Vorsicht bei der Kombination
von Ketten und Leichtmetallrädern. Bei manchen Kettentypen ist eine Beschädigung
der Felge möglich. 5. Ketten immer auf die Antriebsräder montieren, bei
Allradantrieb in der Regel auf die Vorderräder. Im Zweifel beim
Fahrzeughersteller anfragen. 6. Beim Fahren mit Ketten haben die kettenlosen
Räder erheblich weniger Seitenführung und blockieren beim Bremsen früher. 7. Mit
Ketten die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h nicht überschreiten. 8. Auf
schneefreier Fahrbahn die Ketten möglichst sofort demontieren. 9. Nach Gebrauch
die Ketten mit heißem Wasser abspülen und trocknen lassen (auch
Edelstahlprodukte). 10. Für teure Ketten lohnt eine Reparatur beim Hersteller.
Außerdem lassen sie sich auch auf andere Reifengröße anpassen.
-
Schnelllauffestigkeit
Die auf die Reifen wirkende Zentrifugalbeschleunigung ist extrem - bei 200 km/h
beispielsweise beträgt sie die tausendfache Erdbeschleunigung. Deshalb
beschichten die Hersteller den Gürtelcord mit Kautschuk, um später einen festen
Verbund mit dem Gummi zu erreichen. Die Stahlgürtel werden außerdem mit mehreren
Nylonabdeckungen versehen.
-
Seitenschlag
Eine Unwucht an den Rädern von 10g wirkt durch die Fliehkraft bei einer
Geschwindigkeit von 100km/h wie 2,5kg. Bei 200km/h sind es schon 10kg. Es werden
dadurch Reifen, Radlager und Radaufhängung übermäßig beansprucht. Deshalb sollte
bei der Montage nicht auf ein Auswuchten verzichtet werden.
Bei geschwindigkeitsabhängigen Schwingungen oder Wackeln des Lenkrads sollten
die Räder neu ausgewuchtet werden.
-
Seitenwand-Kennzeichnung
Auf der Seitenwand findet man alle Angaben zum Reifen. Z.B. sind dort Angaben zu
Größe, Typ, Herstellerdatum und Geschwindigkeitsklasse zu finden.
Eine Reifenbezeichnung hat direkt mit der Seitenwand zu tun. Hier ist die Höhe
des Reifens im Verhältnis zur Reifenbreite gemeint. Bei der Bezeichnung 195/70 .
gibt die 70 an, dass die Höhe der Reifenflanke 70 Prozent der Reifenbreite
beträgt. Man redet dann von einem 70er Reifen.
-
Set
Reifen inkl. Schlauch
-
Silica
Die gefällte Kieselsäure Silica ermöglicht in Verbindung mit einer speziellen
Kautschuksorte einen um bis zu 20 % verringerten Rollwiderstand, ein gutes
Nässeverhalten und eine hohe Laufleistung.
-
Slicks
Profilloser Rennreifen.
-
Sommerreifen
Ein Reifen für trockene Straßen, hohe Temperaturen, relativ hohe bis sehr hohe
Geschwindigkeiten mit entsprechenden Temperaturbelastungen sowie feuchte und
nasse Fahrbahnen.
-
Spikes
Spikes (Nägel) dienten bis 1975 als mechanische Traktionshilfe am Reifen. Diese
Art von Reifen darf heutzutage nur noch mit Einschränkungen in skandinavischen
Ländern gefahren werden.
-
Spur
Abstand zwischen den Reifenmitten einer Achse. Kann zwischen Vorder- und
Hinterachse differieren.
-
SSR
Self Supporting Runflat / Notlauf-Reifen
siehe Runflat
-
Standard
Dieses Produkt ist ein Standardprodukt und gilt nicht als Premiummarke. Es
bietet dem Anwender einen zufriedenstellenden Nutzen und ist im unteren
Preissegment angesiedelt. Oftmals sind diese Artikel Importe aus Fernost.
-
Stern Markierung
Stern vor dem Hersteller sagt aus, dass es sich um einen "Auslauf" Reifen
handelt, d. h. dieser Reifen wird von der Industrie in Zukunft nicht mehr
produziert. Es könnten also auch ältere DOT (Herstellungsdatum) sein.
Stern nach der Reifenbezeichnung. Es handelt sich um einen Reifen speziell für
BMW Fahrzeuge.
-
Studable
STUDABLE = Bespikebar
-
STUDDED (Reifen mit Spikes)
STUDDED = Bespickt
Bei vereisten Oberflächen oder bei Fahrten im Tiefschnee werden oft
Spikes-Reifen (vom engl.: 'spike' = Nägel oder Spitzen) eingesetzt. Bei dieser
Reifenart werden kleine Metall- oder Stahlstifte am Reifen befestigt. Da
Spikes-Reifen die Strassenoberflächen stark abnutzen, sind sie in Deutschland,
mit einigen Ausnahmen (Einsatzfahrzeuge Rettungsdienst), verboten. In den
Nachbarländern Österreich und der Schweiz dürfen Spikes-Reifen jedoch zu
bestimmten Jahreszeiten eingesetzt werden.
-
Sturz
Unter Sturz versteht man die Neigung eines Rades bzw. seiner Mittellinie
gegenüber der Senkrechten zur Fahrbahn. Ist das Rad oben nach außen geneigt,
dann ist der Sturz positiv (+); bei oberer Neigung des Rades nach innen ist der
Sturz negativ (-). Dadurch werden die Reifenaufstandsflächen einseitig (innen
oder außen) belastet, wodurch sich die Tragfähigkeit der Reifen reduziert.
-
SUV
Sport Utility Vehicle z.B. Toyota Rav4, BMW X5….
-
SW
Single white / schmale weiße Seitenwand
-
TL
Tubeless – schlauchlos
-
Tragfähigkeits- / Lastindex
Eine mehrstellige Zahl auf der Reifenflanke, der so genannte "Load-Index", gibt
Auskunft über die Tragfähigkeit, die je nach Fahrzeuggewicht bei gleicher
Reifengröße variiert - zum Beispiel für Kleinwagen, Mittelklasselimousinen oder
Transporter.
Siehe auch Laxtindex
-
Tread-Wear-Indikator TWI
Auf dem Profilgrund der Lauffläche sind Abriebindikatoren integriert und bilden
bei 1,6 mm Restprofiltiefe im Profilgrund schmale, durchgehende Stege. Die Lage
dieser Indikatoren ist ganz oben auf der Seitenwand - je nach Reifenhersteller -
durch Dreiecke, die Buchstabenkombination TWI (Tread-Wear-Indikator) oder kleine
Firmensymbole gekennzeichnet.
-
TT
Schlauch-Typ
-
Überalterung
Jeder Reifen altert. Durch physikalische und chemische Prozesse wird die
Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt. Reifen, die älter als 10 Jahre sind,
sollten ersetzt werden.
-
Übersteuern
Fahrverhalten, bei dem die Hinterreifen vor den Vorderreifen die Haftung
verlieren: Das Auto bricht mit dem Heck aus und dreht sich im Kurvensinne ein.
-
ULW
Ultra-Leicht-Bauweise nur für VW und Audi Fahrzeuge
-
Umrechnungstabelle Zoll - mm
Umrechnungstabelle Zoll - mm
Zoll-Größe mm-Größe Index
19x 7.00-8 175/75-8 20N
19x 8.00-8 205/65-8 24N
21x10.00-8 245/65-8 37N
20x10.00-9 215/50-9 50N
20x11.00-9 255/55-9 38N
22x10.00-9 255/65-9 56N
18x 8.00-10 195/50-10 42N
18.5x 6.00-10 165/70-10 27N
21x 7.00-10 175/70-10 42N
18x10.00-10 225/40-10 34N
22x10.00-10 255/60-10 55N
25x 8.00-12 185/88-12 40N
25x10.00-12 270/60-12 50N
-
Umrüsttabelle Landwirtschaftsreifen
Link zur Datei: Umruessttabelle
-
Untersteuern
Fahrverhalten, bei dem die Vorderreifen vor den Hinterreifen die Haftung
verlieren: Das Auto rutscht geradeaus in tangentialer Richtung zum Kurvenradius.
-
Unwucht
Bereits minimale Schwankungen in der Materialdichte oder andere Einflüsse können
geringfügige Ungleichgewichte innerhalb des Reifens bewirken. Bei der
Drehbewegung entstehen dadurch Unwuchten, die durch Gegengewichte an der Felge
ausgeglichen werden können.
-
Ventil
Man unterscheidet zwei Arten von Ventilen:
Gummiventile, die das Felgenloch selbst abdichten.
Schraubenventile, die zum Abdichten einen Dichtring verwenden.
Achtung:
Ventile sind sehr empfindlich gegen Schmutz, Staub und Feuchtigkeit. Deshalb
sollte das Ventilkäppchen immer fest aufgeschraubt sein.
-
Ventilabriss
Ein Ventilabriss führt zu einem sofortigen Druckverlust im Reifen.
-
Verschleiß
Der Verschleiß ist von der Reifenalterung und vom Fahrbetrieb abhängig. Die
Reifenhaltbarkeit wird vom Fahrstil, der Beladung des Fahrzeugs, den
Streckenverhältnissen und der Pflege (Luftdruck) bestimmt. Bei gleichem
Fahrzeug- und Reifentyp sind Leistungsdifferenzen von einigen tausend Kilometern
möglich.
-
Verzahnungseffekt
Damit sich Winterreifen förmlich in den Schnee "beißen", verfügen sie über
lamellenartige Kanten und Rillen, die den Schnee zu einer "Zahnschiene" pressen.
So entsteht eine Verzahnung von Reifen und Fahrbahn.
-
Vmax
Hochgeschwindigkeits-Variante, speziell für Tuning-Modelle
-
Walkarbeit
Das periodische Einfedern des Reifens bewirkt seine Verformung ( Walkarbeit),
die Hitze freisetzt und Rollwiderstand verursacht. Ist der Luftdruck zu gering,
überhitzt der Reifen durch ein zu hohes Maß an Walkarbeit.
-
Was ist ein Wintertauglicher Reifen
Profilbeschreibung Winterreifen (Quelle BRV).
-
Wie alt darf ein Reifen sein?
Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) vertritt die
Meinung, dass sachgemäß gelagerte Reifen maximal fünf Jahre ihre vollen
Gebrauchswerteigenschaften behalten und so lange auch unbedenklich verkauft und
montiert werden können. Dies hätten die Reifenhersteller rechtsverbindlich
gegenüber dem BRV erklärt.
Reifenalter (technisch und juristisch*)
Bis zu 3 Jahren gilt ein Reifen als "Fabrikneu"
Bis zu 5 Jahren gilt ein Reifen als "Neu"
(max. 5 Jahre Beibehaltung der vollen Gebrauchswerteigenschaften bei
vorschriftsmäßiger Lagerung.)
-Verkauf und Montage technisch unbedenklich-
* aktuelles Statement des BRV-Justiziars vom Januar 2003
Auslauf Reifen können auch eine
ältere DOT haben.
-
Winterreifen
Neben einem speziellen Profil mit Lamellen und einer größeren Zahl von
Negativ-Blöcken für gute Bodenhaftung bestehen Winterreifen aus speziellen
Kautschukmischungen, damit die Lauffläche nicht bei kalten Temperaturen
verhärtet.
-
WLT
White letter / weiße Buchstaben
-
WSS
White Sidewall Size (Weiße Seitenwand)
-
WW
White Wall (Weiße Seitenwand)
-
XL
Reifen mit erhöhter Tragfähigkeit
-
Zoll
Zoll ist eine amerikanische Maßeinheit für Entfernung. 1 Zoll = 25,4 Millimeter
1 Millimeter = 0,03937 Zoll
-
ZP
Michelin Notlauf-Reifen
siehe Runflat.
-
Zusatzkennungen bei Motorrad-Reifen
Bei verschiedenen Motorradreifen gibt es innerhalb einer Dimension und
Profilausführung verschiedene Spezifikationen. Dies wird dokumentiert mit einem
Zusatzbuchstaben, z. B. Pilot Road B. Diese Reifen werden für die Erstausrüstung
entwickelt. In gemeinsamen Fahrversuchen mit dem Fahrzeughersteller werden
modellbezogene Lösungen für die sicherheitsrelevanten Kriterien Shimmy,
Kick-Back und Hochgeschwindigkeitsstabilität erarbeitet sowie fahrdynamische
Eigenschaften wie z.B. Handling, Lenkverhalten und Kurvenstabilität optimiert.
Dazu sind konstruktive Änderungen am Reifen erforderlich, z. B. eine zusätzliche
Karkasslage, andere Fadenwinkel des Unterbaus oder eine andere Kontur des
Reifens etc. Daher ist bei der Nachrüstung unbedingt auf die Zusatzkennung zu
achten.
Generell dürfen auf in Deutschland zugelassenen Motorrädern nur die Reifen
gefahren werden, die auf der Reifenfreigabe oder in den KFZ-Papieren für das
entsprechende Motorrad aufgeführt sind.
-
Zusatzmarkierung M/C
Die Zusatzmarkierung M/C steht für Motorcycle und muss spätestens ab Mai 2003
auf Motorrad- und Rollerreifen mit Durchmesser 13 Zoll bis 19 Zoll aufgebracht
sein.
Dies ist notwendig, um Verwechslungen und Fehlmontagen von Motorradreifen auf
Felgen eines anderen Fahrzeugs (z.B. PKW) zu vermeiden.
-
Wir sind auch Betreiber von
www.meineReifenseite.de